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Dann sind die echten Freaks die Leute ohne Tattoos!

By on 27. Juni 2018


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In gar nicht allzu ferner Zukunft werden die tattoolosen Mitbürger ganz still und leise zu einer kleinen Randgruppe in unserem Land.

Kaum zu glauben, aber wahr. Die Anzahl der Tattoo-Fans in aller Welt steigt und steigt von Jahr zu Jahr. Und gleichzeitig sinkt natürlich dabei die Anzahl der tattoofreien Zeitgenossen stetig. Detlev Rechner, Gast-Autor dieser Ausgabe, ist felsenfest davon überzeugt, dass sich unsere Gesellschaft mit dem Beginn des neuen Jahrtausends in einen umfassenden Wandel begeben hat.

»Wir haben vor zwei Jahrzehnten die Welt im Grunde größtenteils ohne Tattoos erlebt. Zwar gab es schon etliche richtig gute Tattoostudios in Europa und Deutschland, doch ein gesellschaftlicher Durchbruch stand noch lange nicht im Raum. Erst die Zeit der multimedialen Revolution verhalf der bunten Welt der modernen Tätowierungen zu ihrem aktuellen Stellenwert. Begonnen hat alles mit den ersten positiven Medienberichten in TV und Mainstream-Medien. Während man früher Tätowierungen immer mit Verbrechern und Randgruppen in Verbindung brachte, war es plötzlich an der Tagesordnung, positiv und objektiv über Tattoos zu berichten. Zwar halten sich diverse Gerüchte immer noch, wie Industriekleber in den Köpfen einiger in der Zeit zurückgebliebener Medienvertreter (zum Beispiel, die Fabel der tätowierten Autolacke), aber im Grund haben die meisten konservativen Massenmedien ihren altbackenen Widerstand gegen die moderne Körperkunst allmählich aufgegeben.

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Mitgeholfen haben bei diesem Wandel natürlich auch die unterschiedlichen Prominenten, denen es immer schon komplett egal war, wie die Medien über sie denken.« Mit der immer größer werdenden Szene ergeben sich natürlich auch immer wieder neue Probleme. So ist der machmal arglose Umgang mit bereits gestochenen und nur halbherzig kopierten Vorlagen, für viele Tattoo-Fans ein großes Ärgernis. Früher konnte man sich bei so viel mehr Motiven ziemlich sicher sein, ein absolutes Unikat zu tragen. Doch die rasante und mitunter unkontrollierbare Verbreitung von Tattoo-Motiven in den sozialen Netzwerken, führt immer öfter zu diversen Nachahmern.

»Was bleibt,­ ist auf jeden Fall der Dank an Celebrities wie David Beckham, Dwayne Johnson, Lady Gaga, etc., sie alle haben nie ein Geheimnis um ihre Vorliebe zu ganz persönlichen, bedeutungsvollen Tattoos gemacht und damit, mit ihren Millionen von Fans, der Tattoo-Welt eine großartige Leinwand geboten. Ohne den Einfluss dieser Personen, die Tag für Tag im gleißenden Licht der Öffentlichkeit stehen, wäre der Siegeszug der Tätowierungen zwar auf keinen Fall verloren gegangen, aber er wäre mit Sicherheit um ein Vielfaches später erfolgt.«

 

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