Diese 4 Fehler sind tödlich für dein Tattoo

By on 25. Oktober 2017

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Was sagte Alfred noch einst zu Master Wayne: »Warum fallen wir? Damit wir lernen wieder aufzustehen.« Beim Thema Tattoos sollte man allzu oftes Fallen lieber vermeiden.

Wer auf der Suche nach einem neuen oder sogar ersten Tattoo ist, der freut sich in der Regel auf eine gesteigerte Individualität, ein kreatives Kunstwerk und die Erfüllung eines lang gehegten Traumes. Im schlimmsten Fall kann man aber auch Fehler begehen, die nicht umkehrbar oder reparabel sind. Bei Tätowierungen gibt es gleich vier große Kardinal-Fehler, die wir im folgenden aufführen.

Kardinal-Fehler Nr 1: Keine Gedanken über das Motiv gemacht.
Der allererste Schritt ist immer der Entschluss zu einem neuen Tattoo. Sofort danach folgt die Suche nach einem richtigen Motiv. Über unsere Social Media Kanäle werden wir täglich um Rat gefragt. Sehr häufig kommt dabei ein ähnlicher Wortlaut zu Stande: „Ich habe übermorgen einen Termin bei einem Tätowierer, aber noch keine Idee für das Motiv. Es sollte irgend etwas auf dem Arm sein, oder dem Rücken, vielleicht auch dem Oberschenkel. Habt ihr da vielleicht eine Idee?“ Mit der Einstellung ist die spätere Enttäuschung über die voreilig und unüberlegte Motiventscheidung beinahe vorprogrammiert. Für die Wahl des Motives sollte man sich immer Zeit nehmen, schließlich sind Tätowierungen kein Konsumgut aus dem Fastfood-Sektor, das man zwischen Tür und Angel bestellt. Ein Tattoo ist für immer, bleibt immer da, für den Rest eines ganzen Lebens. Hat man den Entschluss für ein Tattoo erst einmal getroffen beginnt man also mit der Motivsuche. Dabei helfen Fragen, die man sich für sein Motiv selber stellt. Welches Thema möchte ich als Tattoo haben (Erinnerung, wichtiges Lebensereignis, Trauer, Hobby, Vorbild, Motivation, Freundschaft, Glaube, Liebe zur Natur, etc)? Welche Körperstelle und Motiv-Größe kommt in Frage? In welcher Stilrichtung möchte ich das Motiv gestochen haben? Darüber hinaus läßt man sich ganz einfach durch bekannte Galerie-Magazine, wie beispielsweise unser Tattoo-Scout Magazin, inspirieren. Dort findet man nämlich nicht nur jede Menge Motivideen, sondern auch gleich die passenden Tätowierer, was uns direkt zum nächsten Kardinal-Fehler führt.

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Kardinal-Fehler Nr 2: Den falschen Tätowierer ausgesucht.
Zwei Faktoren bestimmen bei der Wahl eines Tätowierers über Akzeptanz oder Ablehnung. A: Ist der Tätowierer gut genug für mein Wunschmotiv? B Ist der Tätowierer ein Spezialist für die von mir gewünschten Stilrichtung? Es gibt zum einen sogenannte Allrounder, die eigentlich jeden unterschiedlichen Tattoostil sehr gut beherrschen. Bei diesen Künstlern ist man eigentlich immer gut aufgehoben. Dann gibt es aber die verschiedenen Spezialisten. Einige haben sich zum Beispiel auf Tribal spezialisiert und bekommen noch nicht einmal ’nen kleinen Marienkäfer hin. Bei Tribal-Tattoos sind sie aber absolute Spitze. Andere Tätowierer wiederum stechen hervorragende Realistik-Tattoos, sind aber kaum in der Lage ein kleines Maori-Symbol zu stechen, weil sie keinerlei Erfahrung bezüglich Ausführung und Motivbedeutung haben. EIn Blick in die Fotoalben eines Tätowierers, sei es im Studio oder im Internet, zeigt selbst dem Laien sehr schnell, welche Kategorie von Tätowierer man hier vor sich hat. Sucht man sich also für sein Motiv und seinen Wunschstil nicht einen fähigen Spezialisten, ist auch hier die Enttäuschung über ein nicht wirklich perfektes Tattoo wahrscheinlich.

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Kardinal-Fehler Nr 3: Die Pflege vernachlässigt.
Es gibt zwei Arten von Tattoo-Pflege. Die erste ist die Nachsorge, die direkt nach dem Stechen beginnt und bis zur vollständigen Abheilung des Tattoos dauert. Hierzu bedarf es einer konsequenten Befolgung der Pflege-Anweisungen deines Tätowierers. Er hat jahrelange Erfahrung und weiss genau, warum er dir erklärt, wie man ein Tattoo zu hegen und zu pflegen hat. Wer sich mit einem frischen Tattoo zum Beispiel jeden Tag bei 35 Grad in die pralle Sonne schmeißt und das Tattoo nicht eincremt und ständig daran knibbelt, muss sich am Ende der Abheilung nicht über ein nicht ganz so gutes Tattooergebnis wundern. Fehlervermeidung also ganz einfach: Höre auf deinen Tätowierer und folge seinen Ratschlägen.

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Kardinal-Fehler Nr 4: Nur auf den Preis geschaut.
Der vierte und letzte tödliche Fehler für dein neues Tattoo ist wohl der schwerwiegendste überhaupt. Viele Tattoo-Fans gehen lieber zu einem billigen Tätowierer und wundern sich dann über die schlechtere Qualität. Wir sind durch die Geiz-istgeil-Metalität der vergangenen Jahre selbst beim Thema Tattoo betroffen. Beim Putentschnitzel vom Discounter um die Ecke mag die Jagd nach dem günstigen Preis vielleicht noch den einen oder anderen Sportsgeist wecken. Beim Thema Körperkunst ist eben diese Einstellung absolut katastrophal. Die längst verstorbene Tattoo-Ikone Sailor Jerry aus Amerika hatte einst gesagt: „Good Tattoos aint cheap and cheap Tattoos aint good – Gute Tattoos sind nicht billig und billige Tattoos sind nicht gut!“ Dies beschreibt diesen Kardinalfehler im Grunde perfekt. Man kann bei Tattoos Kompromisse eingehen. Wenn einem ein kompletter Armsleeve von Tätowierer XY zu teuer ist, dann fragt man eben nach 2/3 oder 1/2 Armtattoo. Man muss größere Motive auch nicht in einem Rutsch stechen lassen. Bei vielen Tattoo-Fans liegen manchmal Jahre zwischen Beginn und Fertigstellung ihres Tattoos. Hat man sein Motiv und seinen Wunschtätowierer gefunden, dann darf der Preis eigentlich keine Rolle spielen. Reicht das Angesparte nicht aus für das komplette Tattoo, dann muss man eben geduldig sein. Das Warten wird sich auf jeden Fall lohnen.
 

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