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Mein kleiner Bruder, der Redakteur

Juni 25th, 2010

Martin, Redakteur des Tattoospirit – mein kleiner Bruder – ist jetzt 39,5 Jahre alt. Das wird bei uns gefeiert – und zwar deshalb, weil wir Winterkinder NIE eine Geburtstagsgartenparty machen konnten! Wir wären ja mit den kleinen Ärschen an den Gartenbänken festgefroren!

Kurz vor der nächsten Null wurde bei Martin und mir also einmal die Geburtstagswelt etwas auf den Kopf gestellt. Und wie das so ist, wenn der Bruder im Zentrum des Interesses steht: man kramt in alten Bildern … und ich wurde wieder daran erinnert, dass es nie eine Zeit für mich gegeben hat, in der er nicht da war. Bis auf meine ersten beiden Lebensjahre, aber an die erinnere ich mich nicht besonders gut. Wir haben uns geprügelt, Buden gebaut, Playmobilarmeen mit Gummiflitschen vernichtet und füreinander blaue Briefe vom Postboten abgefangen – und heute arbeiten wir Seite an Seite und irgendwie hat sich gar nicht geändert. Wir tragen heute Verantwortung, klar – das war früher anders, aber ansonsten? Wir prügeln uns, wenn’s sein muss, immer noch – nur inzwischen mit Worten -, wir bauen Magazine anstelle von Buden und wenn dem einen mal was über den Kopf wächst, springt der andere ein. Mein kleiner Bruder ist für mich halt der Größte.

Rasierte Gesprächsthemen

Juni 24th, 2010

Die aktuelle Fußball-WM geht natürlich auch an mir nicht spurlos vorüber. Sei es in der Nachbarschaft, beim Bäcker meines Vertrauens oder aber in der Redaktion des Tattoo-Spirit Magazins – überall ist das Sport-Turnier ein gern aufgegriffenes Gesprächsthema.

So hatten zum Beispiel einige meiner Kollegen gleich mehrere WM-Unterhaltungs-Ideen parat. Marion schlug ein Tipp-Spiel vor, Christian wollte für jedes Büro einen Kicker auf Firmenkosten bestellen und Sarah hatte ja bereits in einem früheren Beitrag, Sterntattoos für den Fall einer gewonnenen Weltmeisterschaft vorgeschlagen. Kollege Georg meinte, wir Männer sollten uns für den Zeitraum der WM nicht rasieren. Ok, die Idee fand jetzt ich am Anfang gar nicht so schlecht, doch bereits nach acht Tagen hat das beim Laufen dermaßen zwischen den Beinen gescheuert, das könnt ihr euch überhaupt nicht vorstellen. War wohl doch keine so tolle Idee, egal! Ich frag lieber Christian, ob er nicht doch den einen oder anderen Kicker bestellen will – wenigsten einen für Sarah – im Ed Hardy Design.

Das Tattoo als Fruchtbarkeitssymbol…

Juni 23rd, 2010

…oder sind tätowTattoo-Kükenierte Menschen einfach anziehender??? Das ich meinen Tattoo-Blog-Eintrag letzte Woche geschwenzt habe, hat den Aufenthalt in einem niederländischen Spaßbad zum Grund.

Einfach mal einen Tag mit der Liebsten abschalten, keine Verlagsarbeit und mal nicht nur Tattoos im Kopf..denkste, lauter mächtig bunte Leute! Meine erste Vermutung: könnte das etwa die etwas verspätete inoffizielle Aftershow-Party der Tattoo-Convention Amsterdam sein!? Mal unter uns, ich habe außer auf einer Tattoo-Convention noch nie so viele Tätowierte auf einem Haufen gesehen und das auch noch scheinbar unabgesprochen und dazu in Badehosen bzw. -hösinnen. Der zweite Blickfang des Tages: Jede Menge Damen mit bunten Kugelbäuchen und eine ganze Menge Frischgeschlüpfte :D Ob das bedeutet , dass Tätowierte generell fruchtbarer sind, sei mal dahin gestellt. Vielleicht zeigt man durch seinen bunten Hautschmuck aber auch eine ganz spezielle Lebensfreude, die einen in den Augen des anderen Geschlechts attraktiv macht… oder die Antwort liegt hinter “Tor 3″: Man findet einfach gleich ein interessantes Gesprächsthema über Motiv, Bedeutung, Artist usw. So kommt man schnell “vom Höcksken aufs Stöcksken” zum ersten Kaffee und… dann mit Nachwuchs ins Spaßbad. In jeder Hinsicht eine runde Sache. Fazit: Vor der nächsten Singleparty noch schnell einen Tattoo-Termin machen, ein Studio in Deiner Nähe findest Du hier, in unserer Tattoo-Studio-Liste.

Sophie wurde “eingeschlichen”

Juni 22nd, 2010

Als wir bildbearbeitungstechnisch vor etlichen Monaten so dermaßen überlastet waren, dass wir eine Aushilfe brauchten, schlug unser Christian “eine Bekannte” vor, die mit den erforderlichen Programmen umgehen konnte.

Sophie Hauschild hatte uns mit dem Tempo und der Qualität ihrer Arbeit vom ersten Tag an für sich gewonnen und wir freuten uns, dass Christian so versierte Bekannte hat. Ganz “zufällig” bekamen wir mit, dass Sophie eine Lehrstelle in genau dem Bereich suchte, in dem sie bei uns so engagiert aushalf und obwohl wir ohnehin keine Zweifel hatten, dass wir sie “behalten” wollten, legte Christian mehr als das eine oder andere gute Wort für sie ein, wenn es um das Thema Lehrstelle ging.

Und so waren wir innerhalb weniger Tage plötzlich ein Ausbildungsbetrieb. Das ging sehr viel schneller als ich es gedacht hätte. Die IHK inspizierte unseren Betrieb und ruckizucki war alles beschlossene Sache. Sophie konnte die Lehre sogar sofort beginnen, obwohl das Schuljahr bereits angefangen hatte.

Was wir DANN erst erfuhren, als alles unterschrieben und in trockenen Tüchern war, war die Tatsache, dass Christian sich nicht nur für irgendeine nette Bekannte stark gemacht hatte, sondern für seine potentielle Lebensgefährtin, mit der er inzwischen fest verbandelt ist … Da behaupte noch mal jemand, nur wir Frauen würden solche Pläne schmieden! Das ist ja wie im Fernsehen!

Ich hole mir auch den 4. Stern

Juni 18th, 2010

Sarah PützHabt Ihr auch alle das Spiel Deutschland gegen Australien gesehen? (Für alle die es verpasst haben: selber Schuld!) Das war der Hammer!!!

Ich war stolz wie Oskar, als Lukas Podolski direkt in der 8. Minute das 1:0 schoss. Als original kölsches Mädel ist man da verdammt stolz auf den LuLuLukas. Das gesamte Spiel war ein Traum und hat uns ein 4:0 beschert. Sollte Deutschland es schaffen, den 4. Stern zu holen, das sag ich euch, lasse ich mir, obwohl ich Sterne nicht wirklich mag, alle 4 Stern tätowieren. Indianerehrenwort!!! Also Go Deutschland Go!!!!!!

Fanliebe

Juni 11th, 2010

Ja, ich gestehe. Ich bin ein großer Musikfanatiker. Obwohl ich einen stark gefächerten Musikgeschmack habe und gerne meine  Jukebox mit den unterschiedlichsten Musikrichtungen füttere, ist es doch der rockige Sektor, der mein Herz für sich gewonnen hat. Speziell Progressiver Rock. Spezieller die Band “Tool”. Zwei meiner bisher drei Tätowierungen sind direkt vom Artwork des Albums  “Lateralus” entnommen, eines kombiniert mit einem Spruch aus dem Lied “Third Eye”. Sagt einigen von euch bestimmt nix, mir bedeutet es aber die Welt. Die Tattoos, die aufgrund meiner Leidenschaft für diese Band entstanden, sind natürliche Resultate dieser Fanliebe. Aber ich bin mir sicher, dass Fanliebe unter Tattoofreunden eine universelle Angelegenheit ist. Ob es nun der Liebelingsfussballclub, Lieblingsschauspieler oder “Lieblings-Was-oder-Wer-auch-immer” ist. Solche Tattoos sind meine persönlichen Favoriten und ich bestaune sie  jedesmal besonders gern, denn die Varianten, seine Bewunderung auf der Haut zum Ausdruck zu bringen, sind so zahlreich wie in kreativer Hinsicht grenzenlos.

Die Helden der Kindheit

Juni 9th, 2010

Sarah mit FischIch geb´s ja zu, ich gucke gerne Disney-Filme. Es gibt keinen, den ich nicht mag, aber mein asboluter Lieblingsfilm (und ich hoffe, da seid Ihr mit mir) ist Arielle, die Meerjungfrau.

Aufbauend auf meinen Lieblings-Disney-Film überlege ich natürlich schon die ganze Zeit, ob ich mir Arielle auf die Wade tätowieren lassen soll. Dann dürfen aber die Krabbe Sebastian und der Fisch Fabius nicht fehlen. Na ja, so groß ist meine Wade nun doch wieder nicht :-). Oder Arielle als Pin-Up auf den Rücken, wäre auch eine Möglichkeit, mit der kompletten Unterwasserwelt. Hach, eine herzzerreißende Überlegung, die noch nicht ihr Ende gefunden hat. To be continued…..

Vollkommen unvollkommen!?

Juni 8th, 2010

Tattoos, am Stück oder geschnitten?Ich bin mir echt nicht sicher ob der Weg das Ziel, oder das Ziel das Ziel ist, wenn es um dauerhaften Körperschmuck geht. Jeden Tag bekomme ich so viele, überwältigend gute Sleeves, Backpieces und andere großflächige Tattoos zu sehen die mich vor Neid “ausbleichen” lassen.

Meine Bewunderung gilt nicht nur den tollen Arbeiten, sondern schlussendlich auch den Trägern der Tätowierungen und ihrer inneren Ausgeglichenheit. Um einen so großen Teil seines Körpers veredeln zu lassen bedarf es schon einer ausgeprägten Zielvorstellung seiner Selbst als Gesamtkunstwerk. Den Gegenpol dazu bilden die “Stückler” zu denen ich mich selbst zähle. Wir stehen vor einer ganz anderen Herausforderung, auch wenn wir letzten Endes das gleiche Ziel verfolgen: Die eine, uns zur Verfügung stehende Leinwand mit einem strahlenden Kunstwerk zu bedecken. Ich habe den Weg des Stücklers ganz bewußt gewählt um mich bei meiner eigenen, inneren und äußeren Entwicklung beobachten zu können. Für mich gibt es ganz klar prädestinierte Körperstellen für bestimmte Tattoo-Motive und ich spiele auch gerne mit verschiedenen Stilrichtungen. Daher wird es aber auch immer kniffliger die Verbindungen zwischen den einzelnen Tattoos, die aus unterschiedlichen Motiven sowie Stilen zusammengesetzt sind und in nächster Nachbarschaft entstehen, herzustellen. Mein Fazit: Weg und Ziel können, was Tattoos angeht, doch beide das Ziel sein und jeder hat die Freiheit das für sich zu entscheiden.

Mister Gott und die Marienkäfer

Juni 8th, 2010

Mein Tattoo der Woche ist ein Marienkäfer von Corpus del Ars aus Bremen.
Von den winzigen Lebewesen dieses Planeten gehören die Marienkäfer wohl zu den hübschesten und so ist es kein Wunder, dass gerade Kinder davon fasziniert sind und man seinen Punkten glücksbringende Eigenschaften zuschreibt.

Aus diesem Grund bezieht sich Anna, das kleine Mädchen aus dem Buch “Hallo Mister Gott, hier spricht Anna” wohl an einer Stelle des Buches auch ausgerechnet auf Marienkäfer. Sie erklärt Fynn, dem jungen Mann der sich um sie kümmert, auf ihre unvergleichliche Weise wieder einmal etwas über ihren Mister Gott.
“Mister Gott muß sich manchmal ganz klein machen, sonst weiß er doch überhaupt nicht, wie ein Marienkäfer lebt – oder?” In ihrer einfachen Sprache bringt die Fünfjährige so viele Dinge auf den Punkt, dass mich die philosophische Art und die Schönheit ihrer Beispiele und Geschichten bis heute noch nachhaltig berührt. Der Satz mit dem Marienkäfer ist Teil meines Lebens geworden. Das Bemühen, immer auch zu versuchen, sich die Seite des anderen aus der Sicht des anderen vorzustellen, ist ein wichtiges Utensil im Kampf gegen unfaire Streitigkeiten. Oft hilft es auch, Verständnis aufzubringen, wo man ohne hinzusehen vielleicht einfach nur verständnislos den Kopf geschüttelt hätte.
Das Tattoo von Corpus del Ars war sicherlich nicht dazu gedacht, mich an ein Buch zu erinnern, dass ich vor fünfundzwanzig Jahren gelesen habe, aber es ist so gekommen. Und weil das Tattoo obendrein sehr atmosphärisch und toll gemacht ist und mir einfach gefällt, ist es mein Tattoo der Woche.

Bigger on the inside

Juni 3rd, 2010

Hab ich euch eigentlich schon gesagt, dass ich britische Fernsehserien liebe? Allen voran Doctor Who, weshalb die TARDIS, das “Schiff” des zeitreisenden Timelords, in einer Minivariante neben meinen Monitoren steht.

Dieses Schiff ist transdimensional – und deshalb ist es “bigger on the inside”, also innen größer als außen. Als ich heute morgen auf die TARDIS guckte war in meinem Kopf plötzlich der Gedanke, dass unter diesem Aspekt die meisten Tattoos irgendwie transdimensional sind, denn obwohl sie eigentlich nur ein Bild auf menschlicher Haut sind, ist das, was in ihnen enthalten ist oftmals so viel größer! Tattoos mit Geburts- oder Sterbedaten, der Name einer geliebten Person, das Kraft-Tattoo bei Krankheit oder Sorgen, das Symbol für die Zugehörigkeit zu einer Gruppe, die eigene Lebensphilosophie – so viele Tattoos sind “innen viel, viel größer als außen”. Und plötzlich erscheint mir diese blaue Policebox, die in ihrem Inneren eine ganze Welt beherbergt wie ein Sinnbild für das, was ich tagtäglich mit Tattoos erfahre. Man kann die Bedeutung von etwas nur sehr selten beurteilen, wenn man es sich, ohne nachzufragen, einfach nur von außen ansieht.

Fussball-Weltmeisterschaft in Wimbledon

Juni 3rd, 2010

Obwohl vor sechs Jahren die Griechen mit dem EM-Sieg Europa zuletzt positiv “überrascht” haben muss ich ehrlich gestehen, dass Fussball nicht so ganz mein Ding ist.

Mit Bundesliga, Champions Leauge und Wimbledon (?) kann man mich nicht ernsthaft ködern. Aber Weltmeisterschaften find ich ganz lustig. Bei der WM 2006 beispielsweise war ich mit Freunden in Dortmund in der Westfalenhalle um das Spiel Deutschland-Schweden zu sehen und fand das Ambiente der Halle ziemlich cool. Seitdem war ich nicht mehr da. Doch in knapp vier Wochen ist es soweit und ich besuche erneut die Westfalenhalle. Die  15. internationale Tattoo-Convention in Dortmund steht an und ich freu mich schon tierisch drauf, mal wieder Convention-Blut zu lecken (natürlich nicht von frisch gestochenen Personen)… Moment mal. Das “Simply Red” Konzert letztes Jahr war auch in der Westfalenhalle…Egal, wir sehen uns in Dortmund. Ciao und Olé Olé

Mein Tattoo der Woche

Juni 1st, 2010

Es war Liebe auf den ersten Blick, so, oder so ähnlich könnte man mein Gefühl bei der ersten Begegnung mit Johnny Depp beschreiben.

Verewigt als Full-Colour Tattoo von Billi Murran (Murran Tattoo), Florenz, Italien. Mal ganz davon abgesehen, dass ich Johnny Depp in der Rolle als der verrückte Hutmacher in dem Meisterwerk von Tim Burton “Alice im Wunderland” großartig finde, übertrifft das Tattoo all meine Erwartungen. Die anderen Tattoos sind auch nicht von schlechten Eltern. Ihr wollt euch auch verlieben :o): http://www.myspace.com/murrantattoo

Popstars 2.0 (beta)

Juni 1st, 2010

Christian digitaler OldschoolvorlageWie machen die das eigentlich? Ich zücke ja selbst sehr gerne den Controller und bin immer öfter überrascht: “Hatte sie das Tattoo im letzten Spiel auch schon?” Immer mehr meiner Helden von Playstation, Gameboy und Co. machen einen Termin beim virtuellen Tätowierer und stehen damit vielleicht sogar vor den gleichen Herausforderungen wie ich.

Erstmal überhaupt einen Termin bekommen und der kann gerne 3-4 Versionen und zig Updates in der Ferne liegen. Dann kommt man mit seiner 4×4 Pixel großen Vorlage (man will es ja auch nicht gleich übertreiben) ins Studio und stellt fest: es hat sich wieder viel getan. 64bit Grafiken mit Vertex-Shader (?!?) sind jetzt angesagt. Ist ja wie im richtigen Leben: Die Künstler schlafen nicht! Los gehts, und jetzt haben es die digitalen Kunden wirklich besser als wir. Wenn man erst mal weiß was man will, ist das Motiv in Null Komma Nix drauf auf´m Leib. Verdammt! Hätte auf dem anderen Arm bestimmt besser ausgesehen… Und wieder ein klarer Vorteil: Eine Datensicherung zurück spielen und schon ist man wieder blanco. Spätestens jetzt mache ich mir Gedanken über allzu sorglosen Umgang mit virtuellen Tattoos. Ich habe nur eine Haut und muss mir zwei, besser drei mal überlegen, was da rein kommt. Bleibt ab zu warten wann der erste Supplier den neuen Markt für sich entdeckt und die erste “Pixel-Care” Virtual-Tattoo Pflegecreme ins Programm nimmt. :P

Total blog-kiertes Trüffelschwein!

Juni 1st, 2010

In dieser Woche werde ich mich voller Tatendrang auf die Produktion des neuen Tattoo-Scout Magazin Nr. 18 stürzen. Ich werde nichts anderes machen als am Scout zu basteln – absolut nichts anders. Atmen vielleicht, aber nur ein klein wenig und in der zweiten Hälfte der Woche, mit steigenden Temperaturen, eventuell noch ein bisschen transpirieren -  tröpfchenweise.

Neben Kriegern, Tribal, Raubtieren und Fantasy-Motiven, werden wir dieses Mal im Tattoo-Scout auch Glücksbringer und Blumen präsentieren, zwei Motiv-Gruppen, die meiner Meinung nach perfekt zum Sommeranfang passen. Und so wühle und grabe ich mich gerade konzentriert fokussiert durch tausende und abertausende von tollen Tattoo-Fotos, aus denen ich die schönsten und edelsten für euch raussuche. Von Tattoo-Trüffeln könnte man also sprechen – na und demnach bin ich dann wohl euer Trüffelschwein.

“Zuviel” Kaffee? Boah, ihr übertreibt immer so!

Juni 1st, 2010

Wenn ich morgens geduscht habe, hat meine Frau für mich bereits einen großen Becher Kaffee bereit gestellt und wir plaudern ein wenig, bevor ich mich koffeeinaufgemuntert ins Büro aufmache.

08.00 Uhr – Der erste Gang im Büro führt, nach dem Einschalten des Computers erst einmal zum Kaffeeautomaten. Ein Knopfdruck und ich halte die nächste, frisch gebrühte Tasse Kaffee in der Hand. Ich sehe meine Mails durch, verschaffe mir einen Überblick über die neuen Tattoo-Bilder die eingegangen sind, arbeite Kundendaten auf und verteile sie im Haus.

09.00 Uhr – Die zweite Hälfte des Kaffees wird üblicherweise kalt – also kann ich sie mit wenigen Schlucken wegtrinken, bevor ich mir einen neuen Kaffee hole. Leicht rappelig stehe ich vor dem Automaten und sehe dem Gerät zu, wie es dampfend und zischend meinen leeren Becher wieder auffüllt. Das leichte Kribbeln in meinen Händen schreibe ich nicht dem Kaffee, sondern dem Wetter zu.

12.00 Uhr – ich hab dieses leise Knistern im Ohr, als ich mir meinen fünften Becher Kaffee hole – den zuhause nicht gezählt.

12.30 Uhr – seit wann lache ich eigentlich so komisch überdreht, wenn mir jemand die Post bringt? Ich glaube ich brauche noch einen Kaffee.

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