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Archive for the ‘Georgios Giavanoglou’ Category

D-Hot-mund

Montag, Juli 12th, 2010

Da war sie nun. Die Tattoo-Convention Dortmund. Großmundig habe ich von meiner Vorfreude berichtet, diese Convention zu besuchen und eine Sache muss ich loswerden: ME-GA-GEIL! Draußen schmolz der Asphalt bei 37 Grad, drinnen wars angenehm kühl. Punkt Nummer 1 für eine angenehme Atmosphäre. Punkt Nummer 2: Die anwesenden Tätowierer. Mein Job ist es, tagtäglich zig Tattookünstler anzurufen. Identifikation erfolgt meist nur durch Name und Stimme. Aber auf einer Convention bekommt man dann auch das passende Gesicht dazu und Wiedersehen (oder auch “First Contact”) macht bekanntlich Freude. Punkt Nummer 3: Alle waren gut drauf und tätowierten permanent, ich hab mir den Arsch abgefreut wieviel Besucher durch die Gänge marschierten und Deutschland schickt Argentinien mit 4:0 nach Hause. Einfach nur ein tolles Wochenende und ne geile Convention! Mehr dazu in der kommenden Ausgabe “Tattoo-Spirit” 46.

Fanliebe

Freitag, Juni 11th, 2010

Ja, ich gestehe. Ich bin ein großer Musikfanatiker. Obwohl ich einen stark gefächerten Musikgeschmack habe und gerne meine  Jukebox mit den unterschiedlichsten Musikrichtungen füttere, ist es doch der rockige Sektor, der mein Herz für sich gewonnen hat. Speziell Progressiver Rock. Spezieller die Band “Tool”. Zwei meiner bisher drei Tätowierungen sind direkt vom Artwork des Albums  “Lateralus” entnommen, eines kombiniert mit einem Spruch aus dem Lied “Third Eye”. Sagt einigen von euch bestimmt nix, mir bedeutet es aber die Welt. Die Tattoos, die aufgrund meiner Leidenschaft für diese Band entstanden, sind natürliche Resultate dieser Fanliebe. Aber ich bin mir sicher, dass Fanliebe unter Tattoofreunden eine universelle Angelegenheit ist. Ob es nun der Liebelingsfussballclub, Lieblingsschauspieler oder “Lieblings-Was-oder-Wer-auch-immer” ist. Solche Tattoos sind meine persönlichen Favoriten und ich bestaune sie  jedesmal besonders gern, denn die Varianten, seine Bewunderung auf der Haut zum Ausdruck zu bringen, sind so zahlreich wie in kreativer Hinsicht grenzenlos.

Fussball-Weltmeisterschaft in Wimbledon

Donnerstag, Juni 3rd, 2010

Obwohl vor sechs Jahren die Griechen mit dem EM-Sieg Europa zuletzt positiv “überrascht” haben muss ich ehrlich gestehen, dass Fussball nicht so ganz mein Ding ist.

Mit Bundesliga, Champions Leauge und Wimbledon (?) kann man mich nicht ernsthaft ködern. Aber Weltmeisterschaften find ich ganz lustig. Bei der WM 2006 beispielsweise war ich mit Freunden in Dortmund in der Westfalenhalle um das Spiel Deutschland-Schweden zu sehen und fand das Ambiente der Halle ziemlich cool. Seitdem war ich nicht mehr da. Doch in knapp vier Wochen ist es soweit und ich besuche erneut die Westfalenhalle. Die  15. internationale Tattoo-Convention in Dortmund steht an und ich freu mich schon tierisch drauf, mal wieder Convention-Blut zu lecken (natürlich nicht von frisch gestochenen Personen)… Moment mal. Das “Simply Red” Konzert letztes Jahr war auch in der Westfalenhalle…Egal, wir sehen uns in Dortmund. Ciao und Olé Olé

Aber Mama hat gesagt…

Freitag, Mai 28th, 2010

Al Tattoo - Mülheim

Als ich mir vor ein paar Jahren mein erstes Tattoo auf die Brust hab stechen lassen, war meine Mutter…sagen wir mal nicht sonderlich begeistert davon. Höchst melodramatische Sätze wie “Mein Kind kam ohne Narben auf die Welt und soll sie ohne verlassen” fielen zu jener Zeit, wobei dies eh nach diversen Kindheits- und Jugendunfällen gar nicht mehr möglich war. Nach meinem Rückentattoo wurde ich gar vom großen Familienerbe ausgeschlossen. Bis heute weiß ich jedoch nicht wo oder was dieser sagenumwobene Familienschatz ist. Mittlerweile schien sich meine Mutter jedoch mit meinen Körperkunstwerken anzufreunden, sodass sie nach meiner dritten Beintätowierung nur die Fliegenklatsche holte und sie mir von der Wade abklopfen wollte (eventuell eine neue Methode für Tattoo-Entfernungen?). Nun komm ich letztens nach Hause und Mutter offenbart mir ihren Wunsch, ein Schrifttattoo auf den Arm mit den Anfangsbuchstaben ihrer Kinder zu haben und bittet ihren Sohn um Rat. Als vorbildlicher Mustersohn half ich ihr natürlich vergnügt. Aber selbst ein fliegendes Schwein hätte mich an dem Tag nicht mehr verwundern können als der Tattoowunsch meiner lieben Frau Mutter…

Homo Sapiens Greccus

Freitag, Mai 21st, 2010

So Kindas! Ich habe natürlich auch als einziger Grieche im Verlag das Anrecht darauf, hier mal zu Wort zu kommen. Also ich bin der Georg(-ios), 26 Jahre jung und ne “Labertäsch” vor dem Herren. Hab ja nicht umsonst Germansistik studiert. Deswegen ist unser neuer Blog wie geschaffen für mich. Auf vielen Tattoo-Conventions könnt ihr mich antreffen (wenn ihr mich aufgrund meiner 1,70m nicht überseht) und ihr dürft mir ernsthaft glauben, dass ich natürlich kein Geld von euch beim Buch- oder Magazinkauf ins Heimatland schmuggle, um unsere dezente Staatsschuld zu begleichen! Mittel-Großes Indianerehrenwort! Zudem werde ich in den nächsten Monaten  meinen Adoniskörper mit weiteren Tattoos verzieren. Wo, was und wann werde ich natürlich hier posten und sag bis dahin au revoir.